Probenahme

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Die Probenentnahme ist von zentraler Bedeutung für ein belastbares Resultat. Bei der Probenentnahme muss sichergestellt werden, dass das verdächtige Material in ausreichender Menge entnommen wird. Die Entnahme muss repräsentativ für die fragliche Anwendung sein und die Probe darf nicht kontaminiert werden.

Bei der Beprobung von Bauschadstoffen muss immer beachtet werden, dass kein Staub unkontrolliert freigesetzt wird. Die Entnahmestelle soll auch nach der Probenahme keine Gefahr für Personen darstellen. Im Zweifelsfall soll ein Spezialist mir der Probenentnahme beauftragt werden.

Hinweis zu Mischproben: werden mehrere Stellen am Bauwerk beprobt und sollen diese Proben als Gemisch analysiert werden, so müssen diese Proben als «Mischprobe» gekennzeichnet sein.

Hinweis zu Proben aus dem Aussenbereich: bei Aussenverputz, Fensterkitt und vergleichbaren Anwendungen empfehlen wir die exponierten Oberflächen vor der Probenahme trocken zu reinigen. Dadurch kann die Kontamination durch andere Anwendungen – beispielsweise verwitterter Asbestzement – kontrolliert werden.