Probemenge

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Proben abgepackt in Probesäcken
Proben abgepackt in Probesäcken

Nicht zu viel, aber auch nicht zu wenig.
Ideal ist eine Probemenge welche ausreicht um das verdächtige Material 2 Mal bei uns zu analysieren. So kann eine Rückstellprobe aufbewahrt werden welche im Zweifelsfall verwendet werden kann.

Richtmengen für verschiedene Baustoffe

Faserzement, Leichtbauplatten, Akustikplatten, Kunstharzplatten: ca. 3 x 3 cm und die ganze Plattenstärke.

Kunststoffbeläge, Teppiche, Folien, Papier- oder Karton-ähnliche Materialien: ca. 3 x 3 cm und so dick wie das Material. Achtung: bei lagig aufgebauten Materialien sollen alle Lagen repräsentativ in der Probe vorliegen. Haftet Kleber oder anderes Material an solchen Materialen, so wird es mit analysiert. 

Mörtelartige Baustoffe wie Fliesenkleber, Unterlagsboden, Verputze, Spachtelmassen, Kunstharzbeläge: ein Kaffeelöffel oder ein Stück von ca. 3 x 3 cm. Bei lagigem Aufbau muss dafür gesorgt sein, dass alle relevanten Materialien in genügender Menge beprobt werden. Die Keramikfliesen bei Plattenbelägen benötigen wir nicht. Bei Wandfliesen findet sich hinter dem Fliesenkleber häufig Verputz. Wenn dieser gesondert analysiert werden soll, dann muss dafür eine separate Probe gezogen werden oder das Labor mit der Separierung beauftragt werden.

Holzzement, Asphalt: ca. das Volumen einer Zündholzschachtel oder eine Bohrkernprobe Ø > 3 cm. Bei mehrschichtigem Aufbau empfehlen wir, je nach Bauvorhaben, die gesonderte Beprobung und Analyse der wesentlichen Schichten.

Kittmassen, Dichtungsmaterialien: ein ca. 5 cm langes Stück vom ganzen Querschnitt. Bei Metall-Formprofil Verglasungen auch den Hohlraum im Profil unterhalb der Scheiben auf Kittmassen kontrollieren.

Isolationsmaterialien, Schaumstoffe: ca. das Volumen einer Zündholzschachtel.